Im Oktober 2006 setzte CA Immo den Börsegang ihrer Konzerntochter CA Immo International um, wobei es das strategische Ziel war, höchstens 49% der Anteile abzugeben und über die verbleibenden 51% weiterhin den Weg und die Entwicklung des Unternehmens steuern zu können.
Der Börsegang umfasste einerseits ein öffentliches Angebot an institutionelle und private Anleger in Österreich, andererseits eine Privatplatzierung bei internationalen institutionellen Investoren. Die
CA Immo war zu diesem Zeitpunkt noch zu 100% Eigentümerin der
CA Immo International. Aktionäre der CA Immo, die bis zum
20. Oktober Aktien zeichneten, erhielten eine bevorzugte Zuteilung von Aktien der CA Immo International. Insgesamt waren 10% der neu emittierten Aktien für diese Zielgruppe reserviert. Das Emissionsbankenkonsortium wurde von CA-IB und Merrill Lynch als Joint Global Coordinators angeführt. Joint Bookrunners waren Bank Austria Creditanstalt AG und Merrill Lynch International gemeinsam mit Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA.
Die Zeichnungsfrist lief von 9. bis 23. Oktober 2006, der Ausgabekurs wurde nach dem vorangegangenen Bookbuilding mit 13,50 € je Aktie festgelegt. Die Emission wurde mehrfach überzeichnet. Am 25. Oktober 2006 notierte der Titel erstmals im Prime Segment der Wiener Börse. Der erste Kurs lag bei 13,52 €, am Ende des ersten Handelstages waren bereits 13,95 € erreicht. Diese dynamische Entwicklung setzte sich in den weiteren Wochen fort, und Analysten und Medien registrierten mit großem Interesse das sehr starke Börsedebut.
Am 31. Oktober 2006 wurde vom Emissionsbankenkonsortium die Mehrzuteilungsoption (Greenshoe) ausgeübt. Mit einem Volumen von 2.777.711 Aktien wurde die gesamte Option genützt. Damit stieg die Zahl der Aktien im Streubesitz auf 21.295.785 und der Anteil der CA Immo erreichte die vorgesehenen 51%. Insgesamt lag das Brutto-Emissionsvolumen des IPO somit bei 287,5 Mio. €.
Mit dem Börsegang hat die CA Immo International ihre Expansionsstrategie auf dem Kapitalmarkt umgesetzt. Der Zeitpunkt dafür wurde nach eingehenden Analysen festgelegt. Nach einem Zwischentief im Sommer bot das Umfeld für den IPO gute Voraussetzungen. Der Erfolg der Aktie vom ersten Handelstag an bestätigt, dass der Zeitpunkt richtig gewählt war.