Im Rahmen des operativen Geschäfts ist CA Immo International den üblichen Währungs- und Zinsrisiken ausgesetzt. Diese Risiken begrenzt das Unternehmen mit einem systematischen „Finanz”-Risikomanagement.
Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken könnten durch Zinsänderungen bei laufenden Fremdfinanzierungen entstehen. Mit ihrer hohen Eigenkapitalquote und hohen liquiden Mitteln ist CA Immo International hier gut abgesichert. Wenn Kredite aufgenommen werden, ist die Laufzeit – dem Anlagehorizont für Immobilieninvestitionen entsprechend – hoch.
Währungsrisiken sind für CA Immo International aufgrund ihrer Zielmärkte ein zentraler Teil des Risikomanagements. Beim Erwerb von Immobilien besteht die Gesellschaft auf der Bindung der Mieten an eine Hartwährung. Kredite werden größtenteils in jener Währung aufgenommen, die auch dem jeweiligen Mietvertrag zugrunde liegt. Wechselkursbewegungen können bei Mietforderungen in Fremdwährungen und aus bestehenden Finanzierungen in US-Dollar und Schweizer Franken ergebniswirksam werden. Nicht zahlungswirksame Auswirkungen auf das Konzernergebnis können aus der Umrechnung der in lokaler Währung geführten Einzelabschlüsse von Gesellschaften resultieren, die nicht im Euro-Raum ansässig sind. Zur Absicherung des Währungsänderungsrisikos hat CA Immo International Devisentermingeschäfte für rund 50% eines langfristigen USD-Kredits abgeschlossen, um die Darlehenstilgung am Ende der Kreditlaufzeit von künftigen Kursschwankungen unbeeinflusst zu halten.
Das Zinsänderungsrisiko reduziert CA Immo International durch einen Mix aus langfristigen Zinsbindungen und variabel verzinsten Krediten. Bei den variabel verzinsten Krediten werden auch derivative Finanzinstrumente (Zinscaps, Interest Rate Swaps) abgeschlossen. Sie dienen jedoch ausschließlich der Sicherung von Zinsänderungsrisiken aus Grundgeschäften.